Vernissage am 8. März 2008, 20.00 Uhr
Liebe Freunde,
zwischen den vielen Verpflichtungen, die uns in unserem Alltag gefangen halten, wird es eine willkommene Abwechslung sein, sich in GedacksSalon von spannenden gemalten, geformten und gespielten Kunstwerken gefangen nehmen zu lassen.
Ganz im Sinne der Philosophie von GedacksSalon präsentieren sich an diesem Abend 3 Künstler unterschiedlicher Genres, die sich zufällig bei einer ähnlichen Veranstaltung kennen lernten und inspirierende Gemeinsamkeiten in ihrem künstlerischen Wirken entdeckten. Liebe Freunde, seid gespannt und lasst euch von diesem künstlerischen Dreiklang in eine ganz eigene inspirierende, audiovisuelle Welt entführen.
Die großformatigen Werke von Andreas Hoßfeld sind gemalt, gekratzt, getupft, gewischt. Seine expressiven Portraits von schönen Frauen und interessanten Männern ziehen an. Hinter dem klaren, plakativen Stil scheint ein Geheimnis zu liegen. Deutlichkeit von Form und Farbe aber dennoch Uneindeutigkeit - in dieses Spannungsfeld begibt sich der Betrachter, wenn er sich auf die Kraft der Bilder einlässt.
Einmalig: Im Salon werden einige Bilder erstmals öffentlich zu sehen sein - sozusagen "ganz frisch" ausgepackt, denn die Vernissage in GedacksSalon folgt unmittelbar auf das Ende des Projekts "Hoßfeld malt" in der galerie december. Für diese Zeit war die Galerie sein "offenes Atelier", in dem ihm die Besucher bei der täglichen Arbeit über die Schulter schauen konnten.
Der Bildhauer Uwe Kahl übernimmt die zweite Stimme in unserem Dreiklang. Ich freue mich sehr auf das Zusammenwirken von Andreas Hoßfelds Bildern mit seinen kleinen und großen Skulpturen.
Bei dem Besuch einer Ausstellung - "Skulpturen für Blinde und Sehende zum Anfassen" - wurde das Berühren und Ertasten der Kunstwerke zum Schlüsselerlebnis für Uwe Kahls Liebe zur Bildhauerei, die er seit 1986 mit wachsendem Erfolg betreibt. Seit 2000 führt er ein Atelier in Berlin, Prenzlauer Berg, und ein eigenes Weingeschäft mit wechselnden Ausstellungen von Malerei und Bildhauerkunst.
Ausgangspunkt seiner Skulpturen ist immer die menschliche Gestalt. Die zarten, zerbrechlich wirkenden Klein-Bronzen bringen die unerschöpfliche Vielfalt menschlichen Seins ebenso zum Ausdruck wie die kraftvollen, sinnlichen, überlebensgroßen Holzfiguren, wobei Pathos und Ironie unversehens nah beieinander liegen.
Musikalisch wird der künstlerische Dreiklang des Abends durch k-Off (Kristoff Becker) zur Vollendung gebracht. Auf einem selbstgebauten e-Cello spielt er eigene Kompositionen. Club-beats und lounge-grooves rundet er mit facettenreichem Cellospiel ab und verbindet tanzbare Unterhaltung mit instrumentalmusikalischer Virtuosität.
Mit seinen abwechslungsreichen Arrangements und dem warmen, mal vertrauten, mal fremdartigen Klang des Cellos schafft k-Off eine ganz eigene, individuelle Klangwelt.
Freuen wir uns auf eine wunderschöne Vernissage unter dem Motto "Dreiklang menschlichen Seins" von Andreas Hoßfeld, Uwe Kahl und Kristoff Becker in
GedacksSalon
am 8. März 2008, 20 Uhr,
in der Baerwaldstr. 70, Berlin-Kreuzberg.
Ab 19.00 Uhr steht meine Tür in der Baerwaldstraße 70, 2. Etage, für ein zwangloses Beisammensein mit Begleitung offen. Eine Spende für das Entrée von mindestens 15€ pro Person sowie eine kleine Spende für den Musikanten wird erbeten.
Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen vorhanden ist, bitte ich um eine schriftlich verbindliche Zusage.
Mit den besten Wünschen
Euer/Ihr
Horst Gedack

